Vortrag von Prof. Dr. Martin Funk, Glaziologe

Am Vortragsabend des Kiwansiclubs im vergangenen November konnte Präsident Ernst Lauper den anererkannten Gletscher-Spezialisten der ETH Zürich, Proferssor Dr. Martin Funk im Kantonsschild in Gempenach begrüssen.

Prof Funk stellte dabei bereits am Anfang seiner Vortrages klar, dass in Zukunft sich das Klima stark ändern und die Gletscher deswegen kleiner werden. Der Professor hielt zudem fest, dass die Alpen das Wasserschloss Europas seien. Zum Thema Gletscher-Schmelze meinte der bekannte Glaziologe, dass beispielsweise der Gletscherabfluss im Einzugsgebiet Aletsch-Gebidem einen grossen Einfluss auf den Abfluss des Rheins habe. Zu den Gletscherinstabiliäten führte Professor Funk aus, dass die Eisabbrüche zugenommen hätten. Als Beispiel nannte er einen Fall im Tibet bei welchem im 2016 aus 2 benachba

Er legte aber auch den Fall der Weissmies Nordflanke dar, bei welcher durch den Verlust der Abstützung und durch das Schmelzwasser am Fels ca. 700’000 m³ Eis instabil geworden seien. Desweiteren zeigte er die Gletschgerinstabiltäten des Allalingletschers anhand von Fotos und Ereignissen auf. Zusammenfassend hielt der Gaziologe fest, dass wir in Zukunft andere Verhältnisse im Alpenraum erleben werden, als was uns aus der Vergangenheit bekannt sei. Weil sich unsere Gletscher stark zurückziehen würden, würden allenfalls aktuelle Gefahrenherde wie die genannten Instabilitäten verschwinden, dafür könnten aber neue Probleme an neuen Orten entstehen.

Der Abend endete schliesslich bei einem von Küchenchef Fritz Leicht im Kantonsschild Gempenach fein zubereiteten Nachtessen.


KF Odilo Bürgy

KC Murtensee: GV 2018

Kiwanisclub Murtensee: „Stabsübergabe“
Am 3. Oktober fand im Restaurant Kantonsschild in Gempenach die   jährliche GV statt. Dabei übernahm Ernst Lauper vom abtretenden Präsidenten Heinz Etter das Zepter des Kiwanisclub Murtensee.

In seinem Jahresbericht legte der abtretende Präsident Etter die erfolgreichen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres dar. Diese waren unter anderem geprägt vom gemeinsamen Besuch mit den Partnerinnen beim Zentrum für Chinesische Medizin in Grosshöchststetten oder auch die Vorträge über die Gesundheitskosten von Felix Schneuwly oder denjenigen von Herz-Mediziner, Prof. Thierry Carrel. Die erfolgreichen Sozialeinsätze zu Gunsten von Kindern im Papilorama sowie der Einsatz zu Gunsten des Murtener Licht-Festivals erwähnte Etter ebenfalls. Zudem waren sowohl SCB-Chef Marc Lüthi als auch Christoph Spycher, der YB-Sportchef zu Gast beim Kiwanisclub Murtensee.

Der neue Präsident Ernst Lauper stellt das Vereinsjahr unter das Motto „Energie und Umwelt“. Er orientierte kurz über einige Highlights im neuen Programm. ErnstLauper erwähnte dabei unter anderem den Vortrag von Prof. Dr. Martin Funk einem Glaziologen über das Thema, was passiert mit unseren Gletschern oder auch den Besuch von Frau Dr. Suzanne Thoma, CEO der BKW-Gruppe mit Informationen über den Rückbau des AKW Mühleberg.

Der Abend endete bei einem von Küchenchef Fritz Leicht im Kantonsschild Gempenach fein zubereiteten Nachtessen und dem vorzüglichen Service unter Leitung von dessen Frau Conny.

KC Murtensee: Besuch von Christoph Spicher, YB Sportchef

Am letzten Vortragsabend des laufenden Vereinsjahres des Kiwanisclubs konnte Heinz Etter den erfolgreichen Sportchef der Berner Young Boys Christoph Spicher in Gempenach, im Kantonsschild begrüssen.

Nachdem im gleichen Vereinsjahr nämlich im Dezember 2017 bereits der erfolgreiche SCB Direktor Marc Lüthi bereits Gast der Kiwaner war, berichtete dieses Mal im September Christoph Spicher über die Erfolgsstory des zweiten Berner Sportclubs. Christoph Spicher erörterte in seiner ruhigen und unaufgeregten Art und Weise die Thematik des sog. „People-Management“ im Sport. Christoph Spicher stellte den Anwesenden die Berner Young Boys vor, seit er bei diesem Club die Funktion des Sportchefs nach den Turbulenzen im September 2016 übernommen hatte.
Nach der durch ihn durchgeführten Lohnkosten-Reduktion setzte Spicher gemäss seinen Ausführungen die gemeinsam mit den Investoren vereinbarten Ziele wie die Integration von jungen hungrigen Nachwuchstalenten mit der Idee um, Vertrauen bei den Fans und Investoren zu schaffen. Er umriss auch die Herausforderungen, welche er zu bewältigen hatte, wie beispielsweise die Durchmischung von jungen Talenten mit gestandenen Fussball-Profis und dies in einem dynamischen und einem lebenden schnellen Geschäftsfeld. Schliesslich legte Christoph Spicher dar, dass die Führung der Spieler je individuell von deren Charaktere abhänge. Gewisse Spieler dürften nur einem Einzelgespräch kritisiert werden sonst würde dies in negativ ausgelegt. Der Abend endete bei einem von Küchenchef Fritz Leicht im Kantonsschild Gempenach fein zubereiteten Nachtessen.


Odilo Bürgy
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