Kiwanisclub Interclubtreffen: Tarifwesen im Gesundsheitswesen – nur ein Puzzle-Teil im System?

Die drei befreundeten Kiwabnisclubs Frybourg-Snese-See, Murtensee sowie der Kiwanisclub Senstal luden zu einem Vortragsaben in das Spital Tafers ein.

Adi Wieser Präsident der Gastgebers Kiwanisclub Fryburg-Sense-See konnte eine strattlich Anzahl von Kiwanern begrüssen; die beiden Referenten K. Werlen, Finanzcehf sowie M. Devaud  Generaldirektor des Kantinsspitals HFR teileten sich die Referate auf. K. Werlen, Direktor Finanzen HFRJ stellte zuerst die Jahresrechnung 2018 vor und legte dar, dass trotz Mehrumsatz noch kein Gewinn realisiert werden konnte.

Die vorhandene Kostenstruktur sei aufgrund der Rahmenbedingungen schwer tragbar. Das kumulierte Defizit übersteige 3 % des Aufwandes; d. h. das HFR sei laut Gesetz dazu verpflichtet, Massnahmen zu treffen, welche in einer strengen Überwachung sowohl der Personalkosten als auch des Sachaufwandes bestehe. Dies Massnahmen würden aktuell gut umngesetzt. K. Werlen bemerkte auch , dass nicht nur das HFR Lösungen suchen müsse, sondern bspw. auch Regionalspitäler wie dasjenige im Emmental oder die Hirslanden-Gruppe oder auch das Luzerner Kantonsspital. Sämtliche Schweizer Spitäler würden sich im Umbruch befinden und das Umfeld bleibe extrem anspruchsvoll. Als Herausforderungen: im Gesundheitswesen nannte Werlen die steigenden Erwartungen der Patienten oder auch Spezialisierungen in der Medizin sowie die Rekrutierungsschwierigkeiten beim Personal. Werlen streifte auch das Thema der Hausärzte: welche wirklich vom „Aussterben bedroht seien und nannte als Konsequenz die fehlende Triage und die dadurch überlasteten Notfallabteilungen der Spitäler. M. Devaud der neue Generaldirektor zeigt schliesslich auf, welche Spar- und Effizienzmassnahmen: das Spital ergriffen habe und welche zusätzlichen Erträge in Zukunft generiert werden sollten. Schliesslich müssten die Prozesse angepasst und erneuert sowie die Zweisprachigkeit verbessert werden.


KF Odilo Bürgy