Digitalisierung als Herausforderung für das Bundeamt für Polizei

Für den ersten Anlass in der Reihe der Vorträge über die Thematik Digitalisierung konnten die Kiwaner und deren Präsident Lukas Schmutz, Frau Eva Wildi-Cortés, stellvertretene Direktorin im Bundesamt für Polizei (FEDPOL) im Restaurant Kantonsschild in Gempenach begrüssen. Sie führte aus, dass Applikationen wie WhatsApp, Fasebook, Instagram, Linkedin, Twitter etc. auch durch das FEDPOL genutzt würden. Gerade das Internet hätte eine extrem dunkle Seite. Pädophile, weitere Kriminelle wie Betrüger und Hacker, welche die Systeme lahm legen würden, um Lösegeld zu ergauern oder auch Dschijhadisten, welche IS- Propaganda auf dem Netz platzieren, würden sich zu tausenden auf dem Darknet herum treiben. Frau Wildi-Cortèges zeigte auf, dass die heutigen Kriminellen global als Cyberkriminelle tätig seien. Das Schengen-Informationsnetz sei hier extrem wichtig, da über 300‘000 Anfragen/Informationen pro Tag rein kommen würden. Zudem habe das FEDPOL gute Kooperationen mit Interpol und Europol. Wildi-Cortès sagte weiter, dass gerade das FEDPOL bei der Rekrutierung von Mitarbeitern als Ermittler sowohl Generalisten als auch sogenannte „Nerds“ also Super-Spezialisten suche, welche eben solche Internet-Auswertungen durchführen können. Es herrsche extrem grosse Konkurrenz bei der Rekrutierung; hier seien Firmen wie Google ebenfalls daran die Generation X oder Y, d.h. die Millenials mit deren speziellen Skills zu rekrutieren. Bei einer spannenden Diskussion konnte die Referentin auf die Fragen der Kiwaner antworten. Der Abend endete bei einem wunderbaren Nachtessen zubereitet 

Odilo

Kiwanisclub Murtensee: „Stabsübergabe“

Anfangs Oktober fand im Restaurant Kantonsschild in Gempenach die jährliche GV statt. Dabei übernahm Lukas Schmutz von Präsident Ernst Lauper das Zepter des Kiwanisclub Murtensee. In seinem Jahresbericht orientierte der abtretende Präsident Ernst Lauper über seine Anlässe; hier seien unter anderem einige Highlights erwähnt: der Vortrag von Prof. Dr. Martin Funk einem Glaziologen über das Thema, was passiert mit unseren Gletschern oder auch von Herrn Patrick Miazza, dem Leiter der Verfahren der Bernischen Kraftwerke AG, welcher über die verschiedenen Massnahmen betr. die Stilllegung des Atomkraftwerkes Mühleberg orientierte. Ein weiteres Highlight – so Lauper weiter – sei der Vortrag gewesen des aus dem Muothatal weit her gereisten Referenten, dem aus dem Fernsehen bekannten Wettermissionar Martin Horat, der zum Thema sprach: „was sagen Ameisen, Pilze und Bäume zum Klimawandel?“ Von den sozialen Engagements erwähnte Lauper vor allem den Anlass „Dreamnight“ im Papillorama bei welchem die Mitglieder des Kiwanisclub Murtensee mit behinderten Kindern und gemeinsam mit den Verantwortlichen des Papillorama einen schönen und emotionalen Abend gestalten konnten. Der neue Präsident Lukas Schmutz stellte danach sein Jahresprogramm unter dem Motto „Digitalisierung und ihre Auswirkungen“ vor. Schliesslich verabschiedete der Präsident den Sekretär Philippe Bregy, welcher nach 6 Jahren sein Amt zur Verfügung stellte. Dessen Stelle übernimmt neu Alain Gutfreund. Der Abend endete bei einem von Küchenchef Fritz Leicht fein zubereiteten Nachtessen und dem vorzüglichen Service unter Leitung von dessen Frau Conny.

Odi

Kiwanisclub Interclubtreffen: Tarifwesen im Gesundsheitswesen – nur ein Puzzle-Teil im System?

Die drei befreundeten Kiwabnisclubs Frybourg-Snese-See, Murtensee sowie der Kiwanisclub Senstal luden zu einem Vortragsaben in das Spital Tafers ein.

Adi Wieser Präsident der Gastgebers Kiwanisclub Fryburg-Sense-See konnte eine strattlich Anzahl von Kiwanern begrüssen; die beiden Referenten K. Werlen, Finanzcehf sowie M. Devaud  Generaldirektor des Kantinsspitals HFR teileten sich die Referate auf. K. Werlen, Direktor Finanzen HFRJ stellte zuerst die Jahresrechnung 2018 vor und legte dar, dass trotz Mehrumsatz noch kein Gewinn realisiert werden konnte.

Die vorhandene Kostenstruktur sei aufgrund der Rahmenbedingungen schwer tragbar. Das kumulierte Defizit übersteige 3 % des Aufwandes; d. h. das HFR sei laut Gesetz dazu verpflichtet, Massnahmen zu treffen, welche in einer strengen Überwachung sowohl der Personalkosten als auch des Sachaufwandes bestehe. Dies Massnahmen würden aktuell gut umngesetzt. K. Werlen bemerkte auch , dass nicht nur das HFR Lösungen suchen müsse, sondern bspw. auch Regionalspitäler wie dasjenige im Emmental oder die Hirslanden-Gruppe oder auch das Luzerner Kantonsspital. Sämtliche Schweizer Spitäler würden sich im Umbruch befinden und das Umfeld bleibe extrem anspruchsvoll. Als Herausforderungen: im Gesundheitswesen nannte Werlen die steigenden Erwartungen der Patienten oder auch Spezialisierungen in der Medizin sowie die Rekrutierungsschwierigkeiten beim Personal. Werlen streifte auch das Thema der Hausärzte: welche wirklich vom „Aussterben bedroht seien und nannte als Konsequenz die fehlende Triage und die dadurch überlasteten Notfallabteilungen der Spitäler. M. Devaud der neue Generaldirektor zeigt schliesslich auf, welche Spar- und Effizienzmassnahmen: das Spital ergriffen habe und welche zusätzlichen Erträge in Zukunft generiert werden sollten. Schliesslich müssten die Prozesse angepasst und erneuert sowie die Zweisprachigkeit verbessert werden.


KF Odilo Bürgy

Wetterschmöckerverein zu Gast

Am letzten Vortragsabend des Kiwansiclub war ein aus Muothatal weit her gereister Referent zu Gast. Der aus Fernsehen bekannte – wie er sich selber bezeichnete – Wettermissionar Martin Horat.

In launigen und mit trockenem Humor vorgetragenen Worten sprach Martin Horat zum Thema: „was sagen Ameisen, Pilze und Bäume zum Klimawandel?“ Zuerst berichtete Martin Horat über den meteorologischen Verein Innerschwyz, welchen er mit seinen Wetterschmöckern-Kollegen vor einigen Jahren gegründet hatte. Mit einem bescheidenen Beitrag kann jedermann Mitglied dieses Vereins werden. Dem Verein gehe es sehr gut, denn sie hätten einige tausend Mitglieder und in all diesen Jahren hätten sie nur einen einzigen Ausschluss gehabt. Es sei dies der aus dem Fernsehen bekannte Wetter-Moderator Jürg Kachelmann gewesen. Kachelmann habe damals behauptet, diese Muotathaler Wetterschmöcker, das sei alles Humbug. Martin Horat meinte danach in seinem trockenen Humor, dass nach diesem Rausschmiss aus ihrem Verein der Kachelmann nach Deutschland abgehauen sei, denn er habe sich wegen diesem Ausschluss in der Schweiz dermassen geschämt. Die 6 Wetterpropheten wüssten nicht von einander was sie voraussagen würden. Die Wetter-Voraussagen würden immer nur für ein halbes Jahr zum voraus erfolgen. Sie als Muothtaler-Wetterpropheten würden anhand verschiedenartiger Systeme und Szenaniern Voraussagen machen. Die einen Propheten so beispielsweise der Holzfäller beachte die Tannzapfen; ein anderer orientiere sich nach den Feldmäusen und den Schnecken; dieser sei zwar ein gesunder kräftiger Mann aber nicht so schnell. Er selber schaue auf die Waldameisen. Auf so einem Waldameisenhaufen müsse er sitzen, um das Wetter voraussagen zu können und dies sei keine Tiequalerie. Die Ameisen hätten im übrigen grosse Freude an ihm, weil die Waldameisen sehr anhängliche Tiere seien. Alle Geheimnisse wolle er nun doch nicht bekannt geben, sonst hätten sie ja als Wetterpropheten keine Arbeit mehr. Der Abend fand – ausnahmsweise – im Hotel de l’ours in Sugiez bei einem fein zubereiteten Nachtessen seinen schönen Abschluss.


KF Odilo Bürgy

KC Murtensee: GV 2018

Kiwanisclub Murtensee: „Stabsübergabe“
Am 3. Oktober fand im Restaurant Kantonsschild in Gempenach die   jährliche GV statt. Dabei übernahm Ernst Lauper vom abtretenden Präsidenten Heinz Etter das Zepter des Kiwanisclub Murtensee.

In seinem Jahresbericht legte der abtretende Präsident Etter die erfolgreichen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres dar. Diese waren unter anderem geprägt vom gemeinsamen Besuch mit den Partnerinnen beim Zentrum für Chinesische Medizin in Grosshöchststetten oder auch die Vorträge über die Gesundheitskosten von Felix Schneuwly oder denjenigen von Herz-Mediziner, Prof. Thierry Carrel. Die erfolgreichen Sozialeinsätze zu Gunsten von Kindern im Papilorama sowie der Einsatz zu Gunsten des Murtener Licht-Festivals erwähnte Etter ebenfalls. Zudem waren sowohl SCB-Chef Marc Lüthi als auch Christoph Spycher, der YB-Sportchef zu Gast beim Kiwanisclub Murtensee.

Der neue Präsident Ernst Lauper stellt das Vereinsjahr unter das Motto „Energie und Umwelt“. Er orientierte kurz über einige Highlights im neuen Programm. ErnstLauper erwähnte dabei unter anderem den Vortrag von Prof. Dr. Martin Funk einem Glaziologen über das Thema, was passiert mit unseren Gletschern oder auch den Besuch von Frau Dr. Suzanne Thoma, CEO der BKW-Gruppe mit Informationen über den Rückbau des AKW Mühleberg.

Der Abend endete bei einem von Küchenchef Fritz Leicht im Kantonsschild Gempenach fein zubereiteten Nachtessen und dem vorzüglichen Service unter Leitung von dessen Frau Conny.