„Stabsübergabe“ im Corona-Jahr

Am 30. September fand im Restaurant Kantonsschild in Gempenach die jährliche GV statt. Dabei übernahm Vincent Hayoz vom abtretenden Präsidenten Lukas Schmutz das Zepter des Kiwanisclub Murtensee.

In seinem Jahresbericht legte der abtretende Präsident Schmutz dar, dass dieses Vereinsjahr 2019/2020 ein sehr schwieriges Jahr gewesen sei. Bedingt durch Covid19 und das unsägliche Corona-Virus seien mehr als die Hälfte sämtlicher Vereinsaktivitäten abgesagt worden. Als Präsident wolle er trotzdem einige Anlässe und Höhepunkte seines Vereinsjahr, welches unter dem Leitmotiv „Digitalisierung und ihre Auswirkungen“ stattgefunden hatten, nicht unerwähnt lassen.

Da sei einerseits der interessante Vortrag von Frau Eva Wildi-Cortés Vizedirektorin im Fedpol gewesen, welche das Thema Digitalisierung im Strafrecht und die gesamte Cyber-Kriminalität in der Praxis aufgezeigt habe. Aber auch der spannende Abend mit dem Podiumsgespräch über Digitalisierung im Sport sei ein Erfolg gewesen. Das Podiumsgespräch – eine neue Form eines Abendanlasses – sei gerade wegen den lockeren Diskussionen und wegen den treffenden Aussagen der Sportler Kevin Lötscher, Stéphane Chapuisat und Mario Rottaris enorm facettenreich gewesen.

Schliesslich erwähnte Schmutz die schlichte Weihnachtsfeier im Klublokal in Gempenach mit den Partnerinnen.

Vincent Hayoz, der neue Präsident stellte danach das neue Vereinsjahr unter das Motto „Forschung & Entwicklung“ mit einigen enorm interessanten Themen vor. Vincent Hayoz gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass das neue Vereinsjahr unter den Auflagen und mit dem Kiwanis-Covid19-Schutzkonzept problemlos durchgeführt werden könne.

Der Abend endete bei einem von Küchenchef Fritz Leicht im Kantonsschild Gempenach fein zubereiteten Nachtessen und dem vorzüglichen Service unter Leitung von dessen Ehefrau Conny.

Odilo Bürgy
Chairman PR

Mitteilungen zu COVID-19

Aufgrund der aktuellen Situation müssen wir leider alle Anlässe bis zum 19. April 2020 ausfallen lassen.

Ob und wie wir die anschliessenden Anlässe durchführen  werden wir Mitte April entscheiden.

 Bleibt gesund!

Digitalsierung im Sport; Podiumsgespräch mit Kevin Lötscher, Stéphane Chapuisat & Mario Rottaris

Präsident Lukas Schmutz konnte als Moderator an der Sport-Podiums-Diskussion rund um das Thema Digitalisierung folgende hochkarätige Sport-Grössen begrüssen: Kevin Lörtscher, Stéphane Chapuisat und Mario Rottaris.

Als Erstes erzählte Stéphane Chapuisat kurz die Geschichte um den neuen Spieler, der seit anfangs Jahr bei YB spielt. Er legte dar, dass YB bereits im vergangenen Sommer einen ersten Kontakt mit Lecoultre gehabt habe, der Transfer habe dann aber nicht realisiert werden können. Nun im Winter sei genau dieser Spieler online von vier verschiedenen Spielervermittlern angeboten worden. Zum guten Glück hätten sie den richtigen Vermittler bereits gekannt. Dies alles sei ein Problem der Digitalisierung, der Mensch trete in den Hintergrund und alle Information über den Spieler würden sehr aufschlussreich mit sämtlichen wichtigen Daten online übermittelt. Dies sei gut; bevor aber YB einen Spieler transferiere, würden sie mit dem Spieler, dem Menschen sprechen und so abklären, ob dieser mit seiner Persönlichkeit und seinen Wertvorstellungen überhaupt zum Team passe oder nicht. Im Übrigen sei es schwierig bei derart vielen Mail- und Whatsapp-Anfragen den Überblick zu behalten.

Kevin Lörtscher, wohnhaft in Murten, der nach einem schlimmen Autounfall – völlig unverschuldet – das professionelle Hockey-Spielen aufgeben musste, ist nun bei seiner zweiten beruflichen Karriere daran als Coach und auch als Ernährungsberater junge Eishockey-Spieler zu beraten und an den Spitzensport heranzuführen. Das Coaching sei eine interessante aber auch schwierige Aufgabe. Kevin Lörtscher meinte zur Ernährung und Digitalisierung, dass entsprechende Pläne durch Spezialisten organisiert und den Spielern online zugestellt, wichtig seien, dass aber jeder einzelne Spieler selber seine Erfahrungen machen müsse, was ihm gut tue und was nicht.

Mario Rottaris ehemaliger Gottéron-Star-Spieler legte zur Ernährung dar, dass zu seiner Zeit vor allem das sog. „Volumen-Essen“ praktiziert worden sei. Mindestens drei Teller Spagehtti oder viel Fleisch hätten es sein müssen. Zu seiner Zeit hätten sie allenfalls gemeinsam einen Brunch eingenommen.

Die drei Sportler streiften ebenfalls das Thema Doping und Gesundheit; Stéphane Chapuisat qualifizierte die heutigen jungen Fussballspieler als sehr professionell und meinte die Jungen würden weder rauchen noch zu Drogen greifen, sondern einzig extrem viel Zeit in ihre eigene Karriere investieren. Schliesslich sprachen die Ex-Sportler auch über das Thema Kommunikation und die sog. „Social Media“; dabei wurde sofort klar, dass in den früheren Gottéron-Zeiten die Mannschaft ab und zu auch gemeinsam in den Ausgang gegangen sei. Mario Rottaris legte kurz eine Story dar. Dies sei nicht so problematisch gewesen wie heute wo über Instagram und Faceboook sofort die ganze Schweiz wisse wer wo gewesen sei. Aus diesem Grund würden die Clubs auch die Spieler über die Probleme der Social Medias informieren und Schulungen durch die Pressechefs organisieren. Heute so meinte Kevin Lörtscher würden die Spieler eh nach den Matchs einfach alle nach Hause gehen und nicht mehr mit dem Team „herumziehen“. Schliesslich sprachen die Podiumsteilnehmer auch über die sehr professionelle Digitalisierung im eigenen Trainingsbetrieb. Vorbereitung auf das Spiel, verschiedene taktische Analysen und danach innert weniger Stunden die Aufarbeitung würden alles online geschehen. Im übrigen wisse heute jeder Trainer auf Grund der Werte und der Tests in den Trainings, welche sämtliche Daten erfassen würden, wann ein Spieler welche Form habe und ob der Spieler physisch bereit sei. Es würden sogar über spezielle Apps den Spielern Übungen für das Training auf deren Smartphones geschickt. Die Podiumsteilnehmer waren aber einhelliger Meinung, dass die ganze Datenflut und die Digitaliserung etwas nicht ersetzen können, nämlich den Instinkt des Trainers/Coach zu den Spielern und den Einsatz der Taktik. Im Übrigen konnte das ebenfalls anwesende Kiwanismitglied Philippe Furrer eine Beurteilung zum Stand der Digitaliserung bei seinem Stammclub Fribourg-Gottéron abgeben. Die anschliessenden Fragen der Kiwaner zeigten auf, wie interessant, genial und spannend die Podiumsdiskussion gewesen war.

Der Abend fand seinen Abschluss mit einem sehr guten Essen im Restaurant Kantonsschild in Gempenach.

Odilo Bürgy
Chairman PR

Digitalisierung als Herausforderung für das Bundeamt für Polizei

Für den ersten Anlass in der Reihe der Vorträge über die Thematik Digitalisierung konnten die Kiwaner und deren Präsident Lukas Schmutz, Frau Eva Wildi-Cortés, stellvertretene Direktorin im Bundesamt für Polizei (FEDPOL) im Restaurant Kantonsschild in Gempenach begrüssen.

Sie führte aus, dass Applikationen wie WhatsApp, Fasebook, Instagram, Linkedin, Twitter etc. auch durch das FEDPOL genutzt würden. Gerade das Internet hätte eine extrem dunkle Seite. Pädophile, weitere Kriminelle wie Betrüger und Hacker, welche die Systeme lahm legen würden, um Lösegeld zu ergauern oder auch Dschijhadisten, welche IS- Propaganda auf dem Netz platzieren, würden sich zu tausenden auf dem Darknet herum treiben. Frau Wildi-Cortèges zeigte auf, dass die heutigen Kriminellen global als Cyberkriminelle tätig seien. Das Schengen-Informationsnetz sei hier extrem wichtig, da über 300‘000 Anfragen/Informationen pro Tag rein kommen würden. Zudem habe das FEDPOL gute Kooperationen mit Interpol und Europol.

Wildi-Cortès sagte weiter, dass gerade das FEDPOL bei der Rekrutierung von Mitarbeitern als Ermittler sowohl Generalisten als auch sogenannte „Nerds“ also Super-Spezialisten suche, welche eben solche Internet-Auswertungen durchführen können. Es herrsche extrem grosse Konkurrenz bei der Rekrutierung; hier seien Firmen wie Google ebenfalls daran die Generation X oder Y, d.h. die Millenials mit deren speziellen Skills zu rekrutieren.

Bei einer spannenden Diskussion konnte die Referentin auf die Fragen der Kiwaner antworten. Der Abend endete bei einem wunderbaren Nachtessen zubereitet 

Odilo Bürgy
Chairman PR

Kiwanisclub Murtensee: „Stabsübergabe“

Anfangs Oktober fand im Restaurant Kantonsschild in Gempenach die jährliche GV statt. Dabei übernahm Lukas Schmutz von Präsident Ernst Lauper das Zepter des Kiwanisclub Murtensee.

In seinem Jahresbericht orientierte der abtretende Präsident Ernst Lauper über seine Anlässe; hier seien unter anderem einige Highlights erwähnt: der Vortrag von Prof. Dr. Martin Funk einem Glaziologen über das Thema, was passiert mit unseren Gletschern oder auch von Herrn Patrick Miazza, dem Leiter der Verfahren der Bernischen Kraftwerke AG, welcher über die verschiedenen Massnahmen betr. die Stilllegung des Atomkraftwerkes Mühleberg orientierte. Ein weiteres Highlight – so Lauper weiter – sei der Vortrag gewesen des aus dem Muothatal weit her gereisten Referenten, dem aus dem Fernsehen bekannten Wettermissionar Martin Horat, der zum Thema sprach: „was sagen Ameisen, Pilze und Bäume zum Klimawandel?“ Von den sozialen Engagements erwähnte Lauper vor allem den Anlass „Dreamnight“ im Papillorama bei welchem die Mitglieder des Kiwanisclub Murtensee mit behinderten Kindern und gemeinsam mit den Verantwortlichen des Papillorama einen schönen und emotionalen Abend gestalten konnten. Der neue Präsident Lukas Schmutz stellte danach sein Jahresprogramm unter dem Motto „Digitalisierung und ihre Auswirkungen“ vor.

Schliesslich verabschiedete der Präsident den Sekretär Philippe Bregy, welcher nach 6 Jahren sein Amt zur Verfügung stellte. Dessen Stelle übernimmt neu Alain Gutfreund. Der Abend endete bei einem von Küchenchef Fritz Leicht fein zubereiteten Nachtessen und dem vorzüglichen Service unter Leitung von dessen Frau Conny.

Odilo Bürgy
Chairman PR

Kiwanisclub Interclubtreffen: Tarifwesen im Gesundsheitswesen – nur ein Puzzle-Teil im System?

Die drei befreundeten Kiwabnisclubs Frybourg-Snese-See, Murtensee sowie der Kiwanisclub Senstal luden zu einem Vortragsaben in das Spital Tafers ein.

Adi Wieser Präsident der Gastgebers Kiwanisclub Fryburg-Sense-See konnte eine strattlich Anzahl von Kiwanern begrüssen; die beiden Referenten K. Werlen, Finanzcehf sowie M. Devaud  Generaldirektor des Kantinsspitals HFR teileten sich die Referate auf. K. Werlen, Direktor Finanzen HFRJ stellte zuerst die Jahresrechnung 2018 vor und legte dar, dass trotz Mehrumsatz noch kein Gewinn realisiert werden konnte.

Die vorhandene Kostenstruktur sei aufgrund der Rahmenbedingungen schwer tragbar. Das kumulierte Defizit übersteige 3 % des Aufwandes; d. h. das HFR sei laut Gesetz dazu verpflichtet, Massnahmen zu treffen, welche in einer strengen Überwachung sowohl der Personalkosten als auch des Sachaufwandes bestehe. Dies Massnahmen würden aktuell gut umngesetzt. K. Werlen bemerkte auch , dass nicht nur das HFR Lösungen suchen müsse, sondern bspw. auch Regionalspitäler wie dasjenige im Emmental oder die Hirslanden-Gruppe oder auch das Luzerner Kantonsspital. Sämtliche Schweizer Spitäler würden sich im Umbruch befinden und das Umfeld bleibe extrem anspruchsvoll. Als Herausforderungen: im Gesundheitswesen nannte Werlen die steigenden Erwartungen der Patienten oder auch Spezialisierungen in der Medizin sowie die Rekrutierungsschwierigkeiten beim Personal. Werlen streifte auch das Thema der Hausärzte: welche wirklich vom „Aussterben bedroht seien und nannte als Konsequenz die fehlende Triage und die dadurch überlasteten Notfallabteilungen der Spitäler. M. Devaud der neue Generaldirektor zeigt schliesslich auf, welche Spar- und Effizienzmassnahmen: das Spital ergriffen habe und welche zusätzlichen Erträge in Zukunft generiert werden sollten. Schliesslich müssten die Prozesse angepasst und erneuert sowie die Zweisprachigkeit verbessert werden.

Odilo Bürgy
Chairman PR

Vortrag Energie und Umwelt wo stehen wir heute?

Am letzten Vortragsabend des Kiwansiclubs Murtensee konnte Past President Heinz Etter sowie Progammchef Stefan Buob Herrn Marc Chardonnens, den Freiburger, Direktor des Bundesamts für Umwelt begrüssen.

Der Referent legte zuerst dar, dass seit 1988 bis 2016 das Problembewusstsein zum Umweltschutz stetig abgenommen habe. Nun aber habe die schwedische Schülerin Greta Thunberg die Jungen überzeugen können und es sei eine neue Klimabewgung gerade bei den Jungen entstanden.

Chardonnens orientierte über die globale Erder-wärmung. Er machte klar, dass 16 der 17 wärmsten je gemessenen Jahre sich nach dem Jahr 2000 ereignet hätten. Verantwortlich für diese Emissionen von Treihausgasen und den CO2 Ausstoss seien vor allem Länder wie China, die USA und Indien. Am Meisten CO2 Ausstoss pro Einwohner stamme aber aus Saudiarabien, nämlich pro Person/Kopf mehr als 20 Tonnen.
Chardonnens orientierte auch darüber, dass bei einer in absehbarer Zeit nicht auszuschliessenden Erderwärmung mit 1.5 oder 2.0 Grad Korallenriffs, Fische oder Insekten zu Grunde gehen würden. Schliesslich warnte Chardonmnens die Anwesenden davor, dass die Nullgradgrenze steigen werde, dies wiederum führe zu schneearmen Wintern.
Um das 19 Jahrhundert habe sich die 0 Grad-Grenze im Winter in Zürich auf 400 Metern befunden; im 2020 würde sich diese 0 Grad-Grenze voraussichtlich in Einsiedeln auf 800 Metern befinden. Schliesslich würden intensivere und häufigere Extremniederschläge die direkten Folgen dieser Erwärmung sein. Die letzten Jahre und auch Monate hätten dies klar aufgezeigt.

Der Abend endete schliesslich bei einem von Küchenchef Fritz Leicht im Kantonsschild Gempenach fein zubereiteten Nachtessen.

Odilo Bürgy
Chairman PR

Wetterschmöckerverein zu Gast

Am letzten Vortragsabend des Kiwansiclub war ein aus Muothatal weit her gereister Referent zu Gast. Der aus Fernsehen bekannte – wie er sich selber bezeichnete – Wettermissionar Martin Horat.

In launigen und mit trockenem Humor vorgetragenen Worten sprach Martin Horat zum Thema: „was sagen Ameisen, Pilze und Bäume zum Klimawandel?“ Zuerst berichtete Martin Horat über den meteorologischen Verein Innerschwyz, welchen er mit seinen Wetterschmöckern-Kollegen vor einigen Jahren gegründet hatte. Mit einem bescheidenen Beitrag kann jedermann Mitglied dieses Vereins werden. Dem Verein gehe es sehr gut, denn sie hätten einige tausend Mitglieder und in all diesen Jahren hätten sie nur einen einzigen Ausschluss gehabt. Es sei dies der aus dem Fernsehen bekannte Wetter-Moderator Jürg Kachelmann gewesen. Kachelmann habe damals behauptet, diese Muotathaler Wetterschmöcker, das sei alles Humbug. Martin Horat meinte danach in seinem trockenen Humor, dass nach diesem Rausschmiss aus ihrem Verein der Kachelmann nach Deutschland abgehauen sei, denn er habe sich wegen diesem Ausschluss in der Schweiz dermassen geschämt. Die 6 Wetterpropheten wüssten nicht von einander was sie voraussagen würden. Die Wetter-Voraussagen würden immer nur für ein halbes Jahr zum voraus erfolgen. Sie als Muothtaler-Wetterpropheten würden anhand verschiedenartiger Systeme und Szenaniern Voraussagen machen. Die einen Propheten so beispielsweise der Holzfäller beachte die Tannzapfen; ein anderer orientiere sich nach den Feldmäusen und den Schnecken; dieser sei zwar ein gesunder kräftiger Mann aber nicht so schnell. Er selber schaue auf die Waldameisen. Auf so einem Waldameisenhaufen müsse er sitzen, um das Wetter voraussagen zu können und dies sei keine Tiequalerie. Die Ameisen hätten im übrigen grosse Freude an ihm, weil die Waldameisen sehr anhängliche Tiere seien. Alle Geheimnisse wolle er nun doch nicht bekannt geben, sonst hätten sie ja als Wetterpropheten keine Arbeit mehr. Der Abend fand – ausnahmsweise – im Hotel de l’ours in Sugiez bei einem fein zubereiteten Nachtessen seinen schönen Abschluss.


KF Odilo Bürgy

Vortrag – Fakten zur Stilllegung des AKW Mühleberg

Am Vortragsabend des Kiwansiclubs Ende letzten Jahres konnte Präsident Ernst Lauper Herrn Patrick Miazza, den Leiter der Verfahren der Bernischen Kraftwerke AG im Kantonsschild in Gempenach begrüssen. Herr Miazza stellte die verschiedenen Massnahmen, welche die Stillegung des Atomkraftwerkes Mühleberg betreffen, vor.

In der Schweiz wird Mühleberg das erste AKW sein, welches abgestellt wird. Gerade unsere Nachbarn in Deutschland unter Führung von Bundeskanzlerin Merkel hätten schon 

mehrere AKWs stlligelegt. Eine Anlage in Betrieb habe natürlich ein höheres Gefährundungspotential als ein abgestelltes Werk, so Miazza weiter. Das Schlüsselwort sei in dieser Hinischt klar: es gehe um den Abbau von ca. 200‘000 Tonnen radioaktiver Abfälle. Der Fahrplan wurde durch das Bundesamt für Enegrie entschieden und der Rückbau solle bis Ende 2031 beendet sein. Patrick Miazza führte weiter aus, dass in den letzten Jahren die Strompreise gerade nach dem AKW-Unglück in Fukusjhima total eingebrochen seien. Die Preise seien extrem tief, weshalb der besagte Stilllegungsentscheid betreffend das AKW Mühleberg ein Entscheid aus unternehmerischen Gründen gewesen sei und kein Entscheid aus Gründen der Sicherheit. Die Anlage in Mühleberg sei sicher und alles bestens, rentiere aber nicht mehr. Die Kosten dieses Nuklear-Stlllegungsprojektes seien hingegen enorm; diese Kosten würden von der BKW als Betreiberin bezahlt werden, da in der Schweiz das sog. Verusrsacher-Prinzip gelte. Das Gefährundgspotential nehme im übrigen je länger mehr ab.

Der Abend endete schliesslich bei einem von Küchenchef Fritz Leicht im Kantonsschild Gempenach fein zubereiteten Nachtessen.


KF Odilo Bürgy